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Ferromagnetik

Dieses Erkundungsverfahren misst indirekt die magnetischen Eigenschaften von Körpern. Die Erde verfügt über ein Erdmagnetfeld, das regionalen und zeitlichen Schwankungen unterliegt. Einige Körper verfügen darüber hinaus auch über ein eigenes remanentes und induziertes Magnetfeld. Die Messung erfolgt in der Regel mit sogenannten Gradiometersonden, bei denen zwei Magnetometer in unterschiedlicher Höhe eingebaut sind und daher Unterschiede der magnetischen Feldstärke (Gradient) aufzeichnen können. Diese sind dann auf lokale Besonderheiten und einzelne Störkörper zurückzuführen. In unserem Haus werden vorwiegend Vertikalgradiometer verwendet, um lokale Anomalien der vertikalen Magnetfeldkomponente zu detektieren. Wir verfügen jedoch auch über 3-Achs-Gradiometer, mit denen alle Vektorkomponenten des Magnetfelds sowie das Totalfeld gemessen werden können.

Schematische Darstellung einer ferromagnetischen Handsondierung. Das linke Bild zeigt eine Messung im ungestörten Gelände, das Rechte eine Messung über einem im Boden liegenden remanent magnetisierten Störköper. Oben im Bild sind jeweils die Ausschläge des Messgeräts erkennbar.

Beispieldarstellung: 3D-Modellierung einer flächenhaften Bohrloch-Geomagnetik. Auswertebereich +/-1.500 nT. Detektion linienhafter und singulärer Störkörper in einer flächenhaften oberflächennahen Vermüllung.