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Georadar

Auch das Georadar (engl. Ground penetrating radar, GPR) gehört zu den elektromagnetischen Verfahren. Im Gegensatz zur Zeitbereichs-Elektromagnetik wird jedoch nicht die Induktion sondern die Ausbreitung elektromagnetischer Wellen genutzt. Das Georadar sendet elektromagnetische Signale in den Untergrund. Abhängig von den Eigenschaften des Bodens breiten sich diese Wellen unterschiedlich schnell aus und werden an Schichtgrenzen oder Körpern mit anderen dielektrischen Eigenschaften refraktiert und reflektiert. Über die Laufzeiten der Welle können so Rückschlüsse über die Lage, Größe und Beschaffenheit von Fremdkörpern, geologischen Schichten oder Untergrundeinschlüssen (Wasser, Luft) gewonnen werden.
Modell einer Flächensondierung mit Georadar: Genutzt wird die Reflexion und Refraktion geomagnetischer Wellen an geologischen Schicht- und an Objektgrenzen. Die erreichbare Eindringtiefe hängt dabei vom Untergrundaufbau und der eingesetzten Frequenz ab.

Beispieldarstellung: Ergebnisse einer Bohrlochsondierung mit transmissivem Georadar. Zwei auffällige Strukturen treten hier bei allen Profilaufnahmen auf.

Flächenaufnahme mit dem Georadar. Die Schichtgrenzen im Untergrund konnten gut detektiert werden. Anhand der Hyperbeln sind auch Leitungen gut zu erkennen und zu verorten.

  • Ansprechpartner
  • Jochen Krauß
    Beratender Ingenieur
    Tel. +49 9321 - 264 93 - 98
    E-Mail: jochen.krauss@peterra.de

    Dr. rer. nat Julian Trappe
    Fachliche Leitung, Geograph
    Tel. +49 9321 - 264 93 - 77
    E-Mail: julian.trappe@peterra.de

    Kirstina Drews
    Geophysikerin
    Tel. +49 9321 - 264 93 -81
    E-Mail: kristina.drews@peterra.de

  • geophysikalische Methoden
  • Geophysikalische Methoden nutzen die Unterschiede physikalischer Stoffeigenschaften. Einschlüsse oder Fremdkörper im Untergrund heben sich beispielsweise durch charakteristische elektrische Leifähigkeiten, magnetische Felder oder ihre Dichte von der Umgebung ab. Die verschiedenen geophysikalischen Verfahren zeichnen diese Parameter auf. Die Auswertung erfolgt nach Stand der Technik durch ausgebildete Geophysiker und mit Hilfe innovativer Software renommierter Hersteller.

    Weiterführende Informationen zu geophysikalischen Messmethoden erhalten Sie in den jeweiligen Rubriken auf unserer Homepage.

Jochen Krauß
Beratender Ingenieur
Tel. +49 9321 - 264 93 - 98
E-Mail: jochen.krauss@peterra.de

Dr. rer. nat Julian Trappe
Fachliche Leitung, Geograph
Tel. +49 9321 - 264 93 - 77
E-Mail: julian.trappe@peterra.de

Kirstina Drews
Geophysikerin
Tel. +49 9321 - 264 93 -81
E-Mail: kristina.drews@peterra.de

Geophysikalische Methoden nutzen die Unterschiede physikalischer Stoffeigenschaften. Einschlüsse oder Fremdkörper im Untergrund heben sich beispielsweise durch charakteristische elektrische Leifähigkeiten, magnetische Felder oder ihre Dichte von der Umgebung ab. Die verschiedenen geophysikalischen Verfahren zeichnen diese Parameter auf. Die Auswertung erfolgt nach Stand der Technik durch ausgebildete Geophysiker und mit Hilfe innovativer Software renommierter Hersteller.

Weiterführende Informationen zu geophysikalischen Messmethoden erhalten Sie in den jeweiligen Rubriken auf unserer Homepage.

Grid-Aufnahme GPR 250 MHz, Detektion einer querenden Treibstoffleitung und von Auffüllungsbereichen vor dem Hintergrund bodenschutzrechtlicher Fragestellungen.

Mehrkanalsystem Georadar 3x250 MHz für Flächenaufnahmen im Straßenbereich.